Zwar noch nicht beim Brack.
Aber der FCSG hat es doch tatsächlich geschafft. Cupfinal! (Nur dass ihr wieder einmal wisst, welche Prioritäten ich auch noch habe)

Bei Brack, der übrigens in die Firma Competec Service AG eingebettet ist, welche ebenfalls von Roland Brack gegründet wurde, kam ich heute nach dem Sammelplatz in die Paketstation. Den ganzen Vormittag erlebte ich die verwirrende Geschwindigkeit, wie diese Pakete händisch zusammengestellt, gestopft (wahrlich ein wichtiger Vorgang) und versandbereit gemacht wurden. Auch da gibt’s Maschinen, die in der Stubenecke sicher für Hingucker sorgen würden. Doch ich muss euch enttäuschen – den Film habe ich aus Versehen mit verschickt…. wohin auch immer.
Die Pakete rollen von der Paketstation zur Sortierstation. Die in die verschiedenen Abholzentern, Formatgrössen, Post- und Quickpack-Sendendungen, sowie die Bestellungen der Mitarbeiter/innen sortiert werden und für den Versand bereit in Postgitter verräumt werden…

…oder direkt per Förderband in die bereitstehenden Anhänger der Post befördert, um dort von Hand à la Tetris verstaut zu werden. Pro Tag verlassen rund 10’000 Pakete das Logistikzentrum in Willisau.

Bleibt noch das Stückgut. Kühlschränke, Voltigierböcke oder Pingpong-Tische und die Paletten für die Grosskunden/Wiederverkäufer. Diese werden separat zum Kunden befördert.
So ermöglichten mir einige der 450 Mitarbeiter/innen, engagiert und interessiert, in den wenigen Tagen den Ablauf des grössten Logistikzentrum der Schweiz zu erklären. Und das vorbildlich nach DHK-Lehrbuch (Aufgaben eines Handelsbetriebes) nach dem klassischen Ablauf: „Warenbeschaffung – Warenlagerung – Warenverteilung“. Ich erlebte das 1:1 und durfte viel mit anpacken.
Morgen besuche ich zum Abschluss noch das Herzstück. Die Überwachung aller Anlagen und Abläufe – und der Schnittstelle zu Brack in Mägenwil, welchen ich nächste Woche besuche.
